Pflegedienst Seeland

Ratgeber

Das Eintreten der Pflegebedürftigkeit ist eine große Umstellung für Betroffene und Angehörige. Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt, damit sich zügig Unklarheiten beseitigen lassen.

Natürlich ersetzen diese Informationen kein persönliches Gespräch. 

Wir stehen Ihnen für Ihre Fragen zum Thema Pflege und Betreuung gerne zur Verfügung und unterstützen bei den notwendigen Antragstellungen.

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Laut dem SGB XI (Elftes Sozialgesetzbuch) 

„Pflegebedürftig im Sinne dieses Buches sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, und mit mindestens der in § 15 festgelegten Schwere bestehen.“

  1. Sprechen Sie das Vorgehen in der Familie ab. 

Stimmen Sie anfallende Aufgabe ab und finden Sie möglichst gemeinsame Lösungen für Betreuung, die anfallenden Finanzierung und die allgemeine Vorgehensweise. 

  1. Leistungen der Pflegekasse beantragen

Der Umfang der Pflege ist sehr individuell. Für die Antragstellung ist es daher entscheidend, den konkreten Pflegebedarf realistisch abzuschätzen. Die zuständige Pflegekasse ist der jeweiligen Krankenkasse des Patienten angeschlossen. Geht der Antrag ein, wird die unabhängige Begutachtung durch den MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) beauftragt. Dieser verschafft sich bei der pflegebedürftigen Person vor Ort einen Eindruck über den Umfang des Pflegebedarfs. 

Ratsam ist es ein Pflegetagebuch einzuführen, welches Aufschluss über den tatsächlichen Pflegeumfang gibt und somit auch dem MDK bei der korrekten Einstufung in einen Pflegegrad hilft.  

Im Anschluss an die Begutachtung wird der Bescheid über den festgestellten Pflegegrad durch die Pflegekasse an den oder die Pflegebedürftige verschickt. Sollten Sie mit der Beurteilung nicht einverstanden sein, können Sie Widerspruch gegen diesen Bescheid einlegen. 

  1. Art der Versorgungsform abklären 

Je nach Lebenssituation sind verschiedene Varianten denkbar. Möchte die pflegebedürftige Person lieber keinen Wohnortswechsel oder kann Sie sich auch das Wohnen in einer Senioren WG vorstellen? 

Können Familienangehörige Teile der Pflege übernehmen oder wäre eine vollumfängliche ambulante Versorgung durch den Pflegedienst oder eine stationäre Versorgung die bessere Variante?

Die Fragen sind nicht leicht zu beantworten. Nach unseren Möglichkeiten helfen wir Ihnen gerne bei der Entscheidungsfindung weiter. Gerne können Sie unsere Pflegeeinrichtungen besichtigen, um einen besseren Eindruck von unserem Pflegedienst zu erhalten.